KGV in Kürze

Den Verkehr koordinieren, die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen, die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung aufeinander abstimmen – diese Ziele sollen mit dem KGV Suhr erreicht werden. Die zukünftige Verkehrsentwicklung soll für alle verträglich gestaltet werden, darum geht es im neuen KGV.

Die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer miteinbeziehen

Der Verkehr und die damit verbundene Mobilität betrifft uns alle: mit dem Bus zur Arbeit fahren, mit dem Velo zur Schule gehen, mit dem Auto die Wocheneinkäufe erledigen und zu Fuss die stark befahrene Hauptstrasse überqueren. Wir profitieren von der Verkehrsinfrastruktur, sie erlaubt uns eine unabhängige Mobilität. Verkehr kann jedoch auch belasten, wenn wir im Stau stehen oder uns am Verkehrslärm stören.


Die Verkehrsbelastung verträglicher machen

Obwohl Suhr einen der tiefsten Motorisierungsgrade des Kantons aufweist, ist die Gemeinde durch den motorisierten Verkehr überdurchschnittlich belastet. Die attraktive Lage unserer Gemeinde zwischen Aarau und dem Wynental und die Nähe zum Autobahnanschluss Kölliken bringt Durchgangsverkehr mit sich. Mit dem KGV werden auf unterschiedlichen Ebenen Massnahmen geprüft, um die hohe Personenfrequenz für Suhr positiv zu nutzen, die störenden Einwirkungen zu reduzieren und die Verkehrsräume siedlungsverträglicher zu gestalten.

Für direkte und sichere Wege sorgen

Als Alternative zum motorisierten Verkehr haben die Fuss- und Radwegnetze in Suhr eine zentrale Bedeutung. Doch nur ein engmaschiges, attraktives und sicheres Wegnetz kann eine echte Alternative zum Auto darstellen. Mit dem KGV werden die Ansprüche von Fuss- und Radverkehr an Gestaltung und Sicherheit in der Verkehrsplanung gleichwertig berücksichtigt. Die Bevölkerung von Suhr soll zu Fuss und mit dem Velo stets sicher unterwegs sein können.


Verkehr und Siedlung aufeinander abstimmen

Die zukünftige Veränderung und Entwicklung der Siedlungsgebiete bestimmt massgeblich mit, wie sich auch die Verkehrssituation entwickeln wird. Der KGV berücksichtigt die angestrebte räumliche Entwicklung und sorgt mit geeigneten Massnahmen dafür, dass dort, wo eine Innenentwicklung stattfinden soll, auch entsprechende Infrastrukturen und Kapazitäten vorhanden sind.